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Hugo Jena

Wow Jena! Was war das denn? Immer noch ganz geflasht sitze ich jetzt hier um 21.30 Uhr bei angenehmen 28 Grad auf dem Balkon und darf ein paar Zeilen über dieses kranke Wochenende schreiben.


Horny Lulu bald in deiner Fußgängerzone?

Für 5/7 der Band ging es am Samstag um 09.00 Uhr in Herbertingen mit Bus laden los – die restliche Crew sammelte man in Leonberg ein. Bei besten Wetter standen dann noch gut 5 Stunden Busfahrt auf dem Plan. Busfahrer Thomà, nebenberuflich als Trompeter und Bandpapa bei Horny Lulu tätig, fuhr den bisher modernsten Bus in der Horny Lulu Geschichte (so modern, dass man nicht mal über die USB C Ladeboxen sein Smartphone laden konnte). Nach mehreren Pinkel- und Bierholpausen fuhren wir einen schnieken Rastplatz an, um - mit Melodika, Cajon, Akustik-Gitarren/Bass - ein kleines Akustik-Set für den Nachmittag einzuspielen. Gegen 17 Uhr trafen wir pünktlich am Sportplatz in Jena ein und durften hautnah miterleben, was Ultimate Frisbee ist und was da abgeht. Hä, was will er jetzt mit Ultimate Frisbee? Ja ohne Spaß, das gibt es und wir durften beim internationen Ultimate Frisbee Turnier in Jena auf der After-Show-Party spielen. Aber erstmal ein kleiner Exkurs:


Ultimate Frisbee

Ultimate Frisbee ist ein Laufspiel, bei dem sich zwei Teams mit jeweils sieben Spielern gegenüberstehen. Ziel des Spieles ist es, durch Zupassen, ohne mit der Scheibe in der Hand zu laufen, sie in der gegnerischen Endzone zu fangen und damit einen Punkt zu erzielen. Die Person in Scheibenbesitz hat zehn Sekunden Zeit weiterzuspielen, für sie ist dabei nur ein Sternschritt erlaubt. Alle anderen Spieler dürfen sich frei bewegen. (Danke an Bechi für die Beschreibung ;) )


Spannendes und enges Beer Race

Gegen 18.00 Uhr war die letzte Partie gespielt und es stand unser Akustik-Set an. Zum ersten Mal gaben wir ein paar Songs ohne Strom zum besten, bevor dann das Beer Race 2019 startete. Für uns wurde dort zwar ein Platz reserviert, aber das wäre ja unfair für die anderen gewesen, wenn wir dort mitgemacht hätten .. ;) Nach der Siegerehrung folgten wir unserm Host Daniel zum „Hexenhaus“, wo wir einquartiert wurden. Ein Snack später ging es auch schon zur After-Show-Location, dem „Hugo“.


HOT HOT HOT

Kurz aufgebaut, Soundcheck gemacht und schon kamen die Boys und Girls in Scharen vom Sport- und Zeltplatz herangepilgert. Pünktlich zum ersten Song und dem Drum-Intro von „The Blindfold“ platze der Konzertraum aus allen Nähten und das Publikum eskalierte auf Kommando. Selbst nach über 10 Jahren Horny Lulu hat man sowas selten gesehen. Auch 1,5 Stunden und 7 Liter Schweiß später änderte sich dies nicht. Respekt! Ihr seid den ganzen Tag in der prallen Sonne herumgesprungen, seid teilweise in den Konzertraum gehumpelt aber habt trotzdem so hart mit uns gefeiert! GEIL!


Polonäse und ab ins Bett

Nach dem Auftritt und ein paar Minuten Frischluft mischten wir uns unter die feiernde Meute, quatschten mit ein paar Leuten am Merch-Stand und forderten zum Kickerduell. Ich glaube gegen 03.00 Uhr haben wir den Marco aus der Polonäse gezogen und uns auf den Weg zum „Hexenhaus“ gemacht. Da wir natürlich die Bahn verpasst haben, durften wir Sieben unsere Beine in die Hand nehmen und 4 km laufen. Moment, sagte ich Sieben? Nein, wir waren ja nur zu Sechst. Thomà hatte es sich schon im Bus vor der Location bequem gemacht und war auch nichtmehr umzustimmen (LASSET MI DO, LASSET MI DO..!! 😊 )

Bevor wir ins Bett gingen, quasi als Betthupferl, gabs dann ein Gläschen Essiggurken und Nudelsalat.


Der Morgen danach..

Am nächsten Morgen wurden wir vom Gastgeber Daniel begrüßt und zum Frühstück auf den Sportplatz gelotst. Auch Thomà hatte mittlerweile den Weg zu uns gefunden und nahm, nicht so wie Vale (der pennte noch), am gemeinsamen Frühstück teil. Zwei Stunden später konnten wir dann unsere Sachen aus der Location holen, den Bus beladen und uns auf den Weg Richtung Heimat machen. Am Ende bleibt nichts mehr außer Danke zu sagen. Danke an Bechi für die Buchung, das Engagement und die top Organisation. Merci an Host und “Mädchen für alles” Daniel, der uns die 1,5 Tage begleitet und sich exzellent um uns gekümmert hat. Gracias an die Mitbewohner von Daniel, die uns ertragen haben, dem Tonmensch Stefan und an alle die da waren und mit uns den Laden abgerissen haben 😊 Wir kommen gerne wieder!

Jetzt erstmal eine Woche runterkommen und entspannen bevor dann das Karlsruhe-Wochenende ansteht. I freu mi ..

Salut

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Kommentare

Kommentar von Pink Monkey |

Schön dass ihr uns mit eurer Musik beehrt habt :) Wenn ihr mal wieder in der Gegend seid, gebt Bescheid.

Gruß
Euer Pink Monkey

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