Kraftwerk Oettingen

von Schweizer

Das hätte ich nicht gedacht, dass ich später noch von Glück sprechen würde, gefahren zu sein.
Denn wie immer ging es bereits nachmittags in Tonis gemütlicher Heimat bei entspannten 28 ° Celsius Raumtemperatur bei einem kühlen Weizenbier (6° Celsius) los.

Während das erste Bier runterlief wie flüssiges Gold, begutachteten wir die von Toni und Schmitzi selbst gebastelten Pullis. Ja, ihr habt richtig gehört! Unsere ersten Pullis werden unser Mearchandise-Sortiment schon bald bereichern.

Doch leider hat es uns aus zeitlichen Gründen nicht gereicht, ein weiteres Bier zu trinken, denn der Sprinter, der uns sicher an unser Ziel in Öttingen bringen sollte, musste gleich abgeholt werden. Nachdem mit Thomas und Vale die Band fast komplett war, machten wir uns auf den Weg nach Öpfingen, um Passi abzuholen.
Dieser hatte keine Zeit und Mühen gespart, das komplette neue Album von SSIO auswendig zu lernen, um es im Bus zum Besten zu geben. SSIO wurde dann schon bald von Scooter abgelöst, obwohl wir Passis ständige Frage, ob wir bereit für den Sound von Scooter wären, entschieden verneinten.  

UNTSUNTSUNTSUNTSUNTSUNTSUNTS HYPER HYPER.

Weitaus weniger spaßig war das Wetter, welches uns einen Strich durch unsere Zeitrechnung machte. Starker Schneeregen plus fehlende PS haben uns eine ganze Stunde gekostet.

Endlich angekommen durften wir erst einmal das nette Empfangskomitee des Jugendzentrums begrüßen. Wir sollen uns doch umschauen und es uns bei einem regionalen Bier im Backstage gemütlich machen. So weit so gut. Halt. Nein. Die haben doch nicht etwa? DOCH. Sie haben. Es gab also regionales Bier. Ist ja grundsätzlich sehr löblich! Aber wir waren in Öttingen. Musste es so regional sein? Das war auch der Punkt, an dem ich zum ersten mal den Satz: „Nein Danke, ich muss noch fahren“ mit einem Lächeln heraus bekam:).

Nach richtig geilen Spaghetti Bolognese ging es dann auf die Bühne.
Leider mussten wir ohne Getränke spielen, da wir es nicht angemeldet haben. Gut, das hatten wir so noch nie, aber vielleicht sprang der Funke deshalb nur zeitweise auf das Publikum um.

Nachdem wir uns dann wenigstens nach dem Auftritt mit dem famosen Öttinger unsere Wasserspeicher füllen wollten, machte uns die leere Kiste einen Strich durch die Rechnung.
Auch der Nachschub ließ vergeblich auf sich warten, sodass wir weitere Getränke kaufen mussten. Das lag an einem Missverständnis. Doch sollten wir noch einmal eingeladen werden, wissen wir ein solches Dilemma zu verhindern.

Die Heimfahrt zog sich dann bis 5 Uhr, ohne dass wir im Burger King pausieren konnten.
Wir versuchten uns dann zu erholen, denn bereits wenige Stunden später sollte es bei einem Weizenbier + Bundesliga bei mir in meinem bescheidenen Heim weitergehen.


Servus, euer Schweizer


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