Musiknacht Mengen

von Schweizer

Als hätten wir nichts anderes zu tun, trafen wir uns wieder einmal, zumindest Teile von uns, bei mir in meinem bescheidenen Heim, um nicht nur Fußball zu schauen, sondern auch die ersten Biere zu genießen. Weniger gut als der herrliche Vollkornsprudel mundeten uns die Ergebnisse der Bundesliga, die nicht gerade eine ruhige Endphase für unsere favorisierten Teams erwarten ließen.

Doch auch die Endergebnisse konnten uns die Laune und Vorfreude auf den bevorstehenden Gig, nahe unseres ersten Proberaums, verderben. Lediglich der Platz, den wir auf unserer Fahrt hatten schlug uns aufs Gemüt. Wir wussten erst zu diesem Zeitpunkt, welch großer Luxus so ein versiffter Sprinter doch ist.

Als wir dann bei Thomas ankamen, um alles zu packen, musste ich doch auf einmal beim Aussteigen aus dem Auto feststellen, dass meine Hand komplett in der Tür klemmte. Was hat diese verdammte Hand auch da zu suchen, wenn Vale die Tür zuschlägt? Nachdem ich aber realisierte, was passiert war, kam Vale in Ruhe zurück und öffnete netterweise die Tür wieder und konnte auf jedem Finger meiner linken Hand ein blaues Fleckchen erkennen. Welch Zufall, dass wir kühles Bier da hatten, um die Schwellung zu lindern. Um auf Nummer sicher zu gehen, kühlten wir von innen und von außen.

Den Schock verdaut, standen wir auch ruckzuck schon in der Location, in der Alten Bib. Dort ließen wir erst einmal den Aufzug für uns arbeiten und bauten dann alles in Ruhe auf. Für Verpflegung war zu jeder Zeit gesorgt, sodass wir vom netten Team mit Weizen-Smoothie und Pizzablechen bedient wurden wie die Könige.

Als es dann 21 Uhr geschlagen hat, ging es los, und unsere Bro`s von den Mo Bettah Freaks begannen, dem Laden einzuheizen. Das Publikum war von Anfang an begeistert und fand gleich Gefallen daran, zum Offbeat zu Skanken.

Wir nutzten die Gunst der Stunde, um uns gemütlich, je zu dritt in einer Klokabine, umzuziehen. Was haben wir diese körperliche Nähe vermisst, mussten wir doch seit Rügen ohne andere nackte Männerkörper auskommen.

Wir lösten die Freaks ab und betraten die Bühne. Was sollen wir sagen: DANKE Mengen, eine sehr geile Stimmung hatten wir! Wir wollten eigentlich gar nicht aufhören, doch die Freaks warteten bereits auf den Schichtwechsel.

So verlief die Nacht bis halb 4 immer abwechselnd. Dann konnten wir nicht mehr. Besonders ein Bandmitglied wuchs über sich hinaus. Unser THOMAS. Denn es reichte ihm ja nicht, nur bei uns mitzuspielen, nein, auch bei den Freaks gehört er zum Stammpersonal. Und ohne Pausen, so lange am Stück….Respekt Thomas:*.

Was ne geile Nacht!

Wir hoffen, wir dürfen auch die nächste Musiknacht mit erleben, egal, ob auf oder vor der Bühne.

Cheers, Schweizer

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